Er spielt schon als Kind so gut, dass er in Bars und Cafés auftritt. In einer Nacht im Herbst 1928 geht sein Wohnwagen in Flammen auf.
Django kann sich schwer verletzt retten, doch einige Finger seiner linken Hand bleiben unbeweglich. Trotz des tragischen Unfalls schafft es der Ausnahme-Musiker weiter zu spielen – von jetzt an Gitarre. Seine Musik: eine besondere Mischung aus Jazz, französischen Musette-Walzern und traditionellen Sinti-Melodien. Mitte der 30er Jahre gründet Django mit dem Geiger Stéphane Grappelli und anderen Swing-Musikern das „Quintette du Hotclub de France“. Die Gruppe entwickelt sich zum Vorreiter des europäischen Jazz und feierte große Erfolge. Etwa zehn Jahre später tourte der Gitarrist auch mit dem Orchester von Duke Ellington durch die USA. Django Reinhardt starb im Mai 1953 im Alter von 43 Jahren in Paris.
Seit 1992 erinnert das Swing-Festival „Djangos Promenade“ in Wilhelmshaven an den Ausnahme-Gitarristen.
